
Der Fluss sucht sich nicht selbst, er fließt bis zum offenen Meer, umgeht Hindernisse, zeichnet Kurven und entsteht erst nachdem er die Quelle mit dem Meer verbunden hat, mit dem er sich vereint.
Er treibt mit sich den Mühl, den wir hineinkippen, wie so viel Leid aus dem Leib. Im Meer, kristalisiert all dieser Mühl zu Salz, dasselbe das unsere Leib-Gerichte Meer-Geschmack verleiht. Wir werden eben mit unseren eigenen Sünden gesalzen und werden bewusster.
Nehmen wir an, das Festland ist das Bewusstsein und der Ozean, das Unterbewusstsein. So wird dem Fluss, der sich durch das Bewusstseinsland schlängelt, bei jedem überwundenen Hinderniss immer mehr bewusst. Und just in dem Augenblick, indem er im Ozean des Unbewussten mündet, ist sein Bewusstsein am Höchsten, denn dort, ist er sich vollkommen bewusst. Dort erfährt er das gesamte Potenzial seiner Quelle. Und dort wird er wieder zum Unbewussten, in dem aber das gesamt Bewusstsein fließt. Und so kommt, dass das Unbewusste gleichzeitig das Bewusste ist.
Nun stellen Sie sich ihr „Selbst“ genau so vor. Wie der Fluss, schöpfen Sie ihre Kraft aus ihrer Quelle, lassen es Schritt für Schritt entstehen, sowie der Fluss Meter für Meter wächst. Eines Tages kommt der Moment, indem Sie ihr Potenzial vollkommen entfaltet haben und Sie sich ganzheitlich erfahren. Doch es war keine Suche, sondern ein Weg und wo immer sie stehen, ist der Weg immer der Richtige.
Wer aufhört zu suchen, hat bereits gefunden.