Alles was wir verdrängen, drängt uns… in die Opferrolle!
Alles was wir in uns hassen, verachten wir in unserem Nächsten.
Alles wonach wir uns innerlich sehnen, lieben wir in unserem Nächsten.
Alles was wir in uns lieben, schenken wir unserem Nächsten.

Mehr haben wir nicht zu geben als das, was wir in uns lieben.
Mehr müßten wir uns nicht nehmen als das, was wir in uns annehmen.
Hast du nicht viel zu geben, so mußt du dir viel nehmen.
Schön ist nur das, was liebevoll betrachtet wird.
Hässlich ist nur das, was vollem Hass betrachtet wird.
Bist du Hasserfüllt, so lebst du in dem Mangel.
Bist du voller Liebe, so lebst du in der Fülle.
Hass erzeugt nur Ablehnung, nichts will zu dir.
Liebe erzeugt Annahme und alles kommt zu dir,
das sich angenommen fühlt.
Nicht beneidet, nicht begehrt. Nur angenommen.
Schliesslich drängt sich alles auf, was verdrängt wird.
Frustration, Minderwertigkeitsgefühl, Unsicherheit, Mangel, Sehnsucht, Leere…
All das verdrängen wir.
Verbitterung, Künstlichkeit, Überheblichkeit, Arroganz, Forderungen und Wollust…
All das drängt sich auf. Und setzt sich über das Verdrängte, das so übersetzt wird, denn nichts bleibt verborgen. Alles bahnt sich einen Weg nach draußen, ob Liebe oder Hass. Obacht, der nicht achtet.